Troubadour
1.
An Kopf vollas Muse und ganz ohne Geld,
so ziagta seit Jahrn umanand,
ea is froh, ea is frei, eam gheat die ganz’ Welt,
als Spülmo reist a duachs Land.
2.
A Unruah in eam de treibtn voro,
ea is niagads so richtich dahoam,
und trotzdem is ea a zfriena Mo,
und da Summawind streichldn woam.
3.
So frei wiara Vogl, ohne Kind ohne Wei,
und hoda a Geld gibtas aus,
ois wos eam gheat hoda imma dabei,
gean vazicht a auf Reichtum und Haus.
4.
Manchmal bleibta a Stund, manchmal den ganzn Dog,
und wal a niagads in da Pflicht steht,
wandat ea imma hi, wo a hiwandan mog,
rechtfeatign braucht a se ned.
5.
Doch wann und wo hod wohl sei Roas a End,
wenna oid wead, schlecht head und schlecht siggt?
Sei Rua find a wohl eascht in dem Moment,
wenna unta da Eadn liegt.
6.
An Kopf vollas Muse und ganz ohne Geld,
so ziagta seit Jahrn umanand,
ea is froh, ea is frei, eam gheat die ganz’ Welt,
als Spülmo reist a duachs Land.
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