D’ Schbasau

1.    Seit 4 Stundn hängts jetzt scho am Grü,
da Arsch und aa die Brust san knusprich brau.
Jeda hod im Mogn a ganz a komisch Gfü,
13 wüde Gstaltn san scho dou.
Die junge Sau am Spieß im dämmerign Licht
hod a verführerisches Lächln im Gesicht,
und a wirklich unvergleichlich guada Duft
hängt in da ganzn Umgebung in da Luft.

Refrain 1:
Es is koa Wunda, dass scho wieda oana schreit:
“Wia lang werds denn nu braucha?“
In 20 Minutn sowos is soweit,
kannst nu oans drinka und a boa Zigrettn raucha.

2.    De Messa und de Dala san scho lang hergricht,
den Appetit, ja fast scho Gier sigt ma in jedm Gsicht.
Da Glustra is so grouß, dass koana hockad bleim wü,
und bald stenga alle andächtich vor’m Grü.

Refrain 2:
Es is koa Wunda…     10 Minutn…     schnell oane…

3.    Die Spannung waxt ins Unermessliche,
koana kann mehr ganz ruhich steh.
Wia Raubkatzn, die vorm Sprung se ducka,
sigst etz alle Augnblick an andan schlucka.
Wal s’Wassa lafft eane im Mal scho zamm,
wal’s seit gestern nix mehr gessn ham.

Refrain 3:
Es is koa Wunda, dass scho wieda oana schreit, der’s ned dawoatn ko.
Da sagt da Koch laut: „Ja jetz is durch. Auf geht’s, schneima’s o!“

4.    Wia auf Kommando stenga alle in Reih und Glied,
als gangad des scho imma.
Wechan bestn Drum brauchst ned da Erschte sei,
a Schbasau hod ladda beste Drimma.
Bald san alle guad vasorgt,
da Koch hod’s uns heid wieda zoagt,
vom Grü is bessa als vom Becka.
An Guadn, lasszes eich schmecka!

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